31.05.2019
Marcus Baritsch kandidiert für das Amt des Bürgermeisters

"Marcus Baritsch soll neuer Zirndorfer Bürgermeister werden." So lautet das Ziel der Freien bei der Kommunalwahl am 15. März 2020.

Der 44-jährige, frisch verheiratete Rechtsanwalt und Bankkaufmann lebt seit seinem ersten Lebensjahr in Zirndorf. Er ist als langjähriger Kirchenvorstand und Kirchenpfleger der evangelischen Kirchengemeinde eng verbunden. Neben Beruf und Politik findet er Ausgleich im Kirchenchor St. Rochus, aber auch bei Musik der 80er Jahre.

Die Freien sind seit 2008 im Stadtrat eine feste Größe und konnten dabei viele Anstöße geben, z.B. zum Thema  Straßenausbaubeiträge, die seit diesem Jahr abgeschafft sind. Marcus Baritsch von Beginn an Fraktionsvorsitzender.

Die Freien wollen sich dafür einsetzen, dass die Innenstadt auch weiterhin für Kunden, Händler und Gewerbetreibende attraktiv bleibt. Dazu gehört ein aktives Leerstandmanagement.

Weiteres Ziel ist der Abbau der Verschuldung. In den letzten vierzehn Jahren stiegen die Verbindlichkeiten Zirndorfs von 10,6  auf rund vierundvierzig Millionen Euro. Jedes Jahr erwirtschaftet das Bibertbad ein Defizit von über zweieinhalb Millionen Euro, in diesem Jahr sogar mit steigender Tendenz.

Touristisch setzt Marcus Baritsch auf eine bessere Zusammenarbeit mit dem Playmobil-FunPark, Stärkung des Zirndorfer Museums und der ZiMa sowie die Entwicklung weiterer touristischer Anziehungspunkte. Umweltthemen finden bisher in der Zirndorfer Stadtpolitik zu wenig Beachtung. Zukünftig muss bei der Planung ein stärkeres Augenmerk auf Flächenrecycling, nachhaltige Bauweisen und alternative Verkehrskonzepte gelegt werden.

Großes Thema bleiben Transparenz und Bürgerbeteiligung. Betroffene müssen früher in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden und ein Rederecht im Stadtrat erhalten.

Bedauerlich sind für Marcus Baritsch die aktuell schlechte Gesprächskultur und Zusammenarbeit im Stadtrat. Hier muss der Bürgermeister positiv lenken. "Dafür und für die nachhaltige Stadtentwicklung will ich mich einsetzen.", so Marcus Baritsch.